Perplexity, ChatGPT, NotebookLM und das Vertrauen in Quellen
Der Suchmaschinenmarkt ist im Umbruch und vollautomatisch generierte KI-Texte könnten in Zukunft das bisherige Anklicken von Treffern ersetzen. Auf Heise Online steht: „Neben Gemini: Samsung soll bei Galaxy-Smartphones auch auf Perplexity setzen“ (2.6.2025). Die klassische Google-Suche verliert also an Bedeutung. Inzwischen verfügt Perplexity auch über einen Nachrichtenkanal, und über „Spaces“ kann man sich z.B. einen „KI-Bot Tierwissen“ mit hochgeladenen Dokumenten und Links aufbauen. Im PDF für die KI leben Zebras mit grünen Streifen – wie einst bei der Gepardenforelle. Perplexity-Räume mit selbst hochgeladenen Dateien funktionieren auch in der Gratisversion – ein signifikanter Unterschied zu OpenAI. Perplexity vertraut der inhaltlichen Korrektheit hochgeladener Quellen. Wie bei den eigenen GPT’s von ChatGPT wird die Antwort ganz wesentlich vom mitgegebenen Wissen bestimmt. Wer ein veröffentlichtes GPT von ChatGPT bzw. einen offenen „Space“ von Perplexity nutzt, vertraut damit nicht nur der KI-Plattform, sondern auch dem Ersteller des „KI-Raums“ bzw. des GPT. ChatGPT, KI und die digitale Verantwortung ist ein wichtiges Youtube-Video zu diesem Thema. Bei Mistral Le Chat werden die „KI-Räume“ übrigens als Agenten bezeichnet. Und auch bei NotebookLM (Youtube) kann man der KI eigene Dokumente oder Web-Links zur Verbesserung des Antwortverhaltens mitgeben. NotebookLM ermöglicht auch eine Audiozusammenfassung der eigenen Dokumente – inzwischen auch auf Deutsch. Und es gibt Handlungsanweisungen für die KI-Moderatoren. Exemplarisch für Themenschwerpunkte oder eine gesprochene Einführung – nicht immer ganz fehlerfrei aber als im Dialog gesprochene KI-Audiodatei verfügbar. NotebookLM ist übrigens ein Produkt von Google.
Google und Startpage als Suchmaschinen
Nachdem Microsoft die Suchmaschine Bing um eine Schnittstelle zu ChatGPT erweitert hat, wird immer wieder die Frage gestellt, ob die Google-Suche der „Platzhirsch“ bleiben wird. Intern verwendet auch Startpage die Google-Suche und das sieht im Vergleich mit Startpage so aus:

Google beginnt hier mit der Anzahl der Suchergebnisse, zieht einen Treffer nach vorne und beginnt mit einem Zitat daraus. Dann folgt die URL der Webseite, deren Namen, Logo und Link. Danach folgt der Block „Weitere Fragen“ der per KI gebildet wurde. Nachfolgend sind alle Treffer gelistet (linke Bildhälfte)
Startpage hingegen beginnt hier mit einem gesponserten Link mit nachfolgenden Suchresultaten. Obwohl Startpage intern auf einer Google-Suche basiert, ist die Reihenfolge der Treffer also nicht ganz identisch. Um keine Abhängigkeiten von vorangegangenen Suchen zu schaffen, wurde jeweils ein Inkognito-Fenster verwendet.
Im Zusammmenhang mit Datenschutz und Datensicherheit sind Webseitenbetreiber in der EU verpflichtet, schon vor dem Laden einer Webseite auf den lockereren Datenschutz hinzuweisen, wenn z.B. Youtube-Links vorhanden sind. Für ChatGPT und Perplexity.AI gilt das in gleicher Weise. Wenn Sie einen der soeben genannten Links anklicken, werden Sie auf einem Smartphone vorab nicht einmal die komplette URL sehen. Für Informationen auf Papier haben sich 2D-Barcodes durchgesetzt:

Sie können damit eine Webseite auf dem PC lesen und die hier abgebildeten QR-Codes mit dem Smartphone einlesen. Die Verantwortung für den Datenschutz kann so auf Sie als Nutzer(in) abgewälzt werden. Dumm wäre es allerdings, wenn Sie ein automatisches Öffnen von URLs im QR-Code-Leser konfiguriert hätten. Denn so würde es Ihnen entgehen, wenn Sie durch einen absichtlichen Tippfehler in der URL (bzw. im QR-Code) auf eine Phishing-Webseite geraten könnten. Aber es gibt einen Perplexity Chat dazu – und damit sei das Thema beendet.
Inhalt:
- Perplexity – der Einstieg
- Wolfram-Alpha in Perplexity
- Assoziative Worte im Copilot bzw. im Suchmodus „Pro“
- Perplexity-Chats – Online verfügbar
- Perplexity und die Dokumentanalyse
- Perplexity, ChatGPT und die Dominanz langer Phrasen
- Chats, Threads und Perplexity-Sammlungen verwenden
- Die Perplexity Oberfläche verwenden
- Profileinstellungen bei Perplexity
Perplexity, Erzähl ausführlich, was auf https://progpi.de/perplexity-statt-google/ steht (Zugriff auf den Perplexity-Server in den USA)
Perplexity – der Einstieg
Die Unterschiede zwischen Google und Startpage oder zwischen Perplexity und ChatGPT kann uns auch Perplexity beantworten. Dabei kann man bei Perplexity.ai ganz ohne Registrierung loslegen und eine Frage eingeben:
Auch wenn Sie den Prompt auf Deutsch schreiben, wird Perplexity wahrscheinlich auf Englisch antworten, bis Sie die Spracheinstellung abgeändert haben. Der in der unteren Leiste angezeigte „Playground“ ermöglicht den Test unterschiedlicher Sprachmodelle (LLMs = Large Language Models). Die Ausgabe von Perplexity beginnt immer mit Links zu den gefundenen Webseiten, was eine schnelle Überprüfung der Antworten erleichtert:

Die Antworten zur Frage nach den Unterschieden zwischen Perplexity und ChatGPT sind aus Zitaten der jeweiligen Webseiten hergeleitet und eingekreiste Ziffern machen erkennbar, mit welcher Webseite die getroffene Aussage begründet wird:

Es werden manchmal auch Links zu Webseiten ausgegeben, auf die Perplexity keine eingekreiste Ziffer setzt. Und Perplexity vergleicht auch die Einsatzgebiete und die Interaktion:
- Einsatzgebiete:
– Perplexity.AI eignet sich ideal für die Suche nach Informationen im Internet und kann detailliertere Auskünfte geben, funktioniert jedoch mehr als Suchmaschine und nicht direkt als Chatbot 3, 4
– ChatGPT ist vielseitiger einsetzbar und kann als virtueller Assistent, Kundendienst-Agent, Tutor und sogar als Autor für kreative Inhalte dienen 1, 3
- Interaktionsstil:
– Perplexity.AI liefert direkte Antworten auf Anfragen mit zitierten Quellen, was effizient und zeitsparend ist, insbesondere bei schnellen Antworten 1, 4
– ChatGPT zielt darauf ab, menschenähnliche Konversationen zu führen und bietet eine breite Palette von Anwendungsmöglichkeiten von einfachen Fragen bis zur Generierung kreativer Inhalte 1, 3
Insgesamt sind Perplexity.AI und ChatGPT unterschiedlich in ihrer Funktionalität und ihrem Fokus. Die Wahl zwischen den beiden hängt von den spezifischen Anforderungen und dem beabsichtigten Anwendungsbereich ab.

Über „Rewrite“ kann man eine neue Antwort anfordern, und der Block „Related“ bietet neue Fragen an. Insgesamt ist die Antwort von Perplexity hier sehr gut ausgefallen, obwohl eine noch tiefere Recherche über den Suchmodus „Pro“ (früher und im Bild noch als Copilot bezeichnet) nicht stattgefunden hat. Welche Quellen Perplexity.AI verwenden soll, ist über den Button „Focus“ ebenso einstellbar:

Wolfram-Alpha in Perplexity
Indem Sie vor der Suche zuerst auf Focus klicken und dann statt „All“ auf „Wolfram-Alpha“ klicken, können Sie z.B. Fragen zu mathematischen Aufgaben stellen:

Assoziative Worte im Copilot bzw. im Suchmodus „Pro“
Wie sie am Nutzernamen „Anonymous“ erkennen können, hat Perplexity die Recherche unter Verwendung von Wolfram Alpha ohne jegliche Registrierung durchgeführt. Der Zugriff auf frühere Chats kann dagegen nur nach Anmeldung funktionieren. Nach der Registrierung bei Perplexity als Nutzer ist auch der Pro-Suchmodus (zuvor „Copilot“) verwendbar:

Bei Verwendung des Copilot bzw. neuerdings „Pro-Modus“ (Schiebeschalter nach rechts) bietet Perplexity ein paar relevante Eigenschaften für Drohnen an, von denen im Bild Manövrierfähigkeit und Lautstärke übernommen wurden. In der linken Spalte sieht man unter Library alle abgespeicherten Perplexity-Chats. Die Treffermenge der als relevant betrachteten Webseiten kann durchaus über 20 liegen. Und wie Sie schon gesehen haben, zeigt Perplexity auch relevante Bilder an.

Die Verwendung der Pro-Suche (zuvor Copilot) ist bei Perplexity auf maximal 5 Zugriffe in 4 Stunden beim Gratis-Modus beschränkt. Beim erweiterten Zugang „Perplexity Pro“ liegt das Limit bei 600 Anfragen pro Tag. Perplexity Pro kostet etwa 20€ pro Monat.
Perplexity-Chats Online
Wer bei Serverzugriffen in die USA die dort nicht so strengen Datenschutzbestimmungen akzeptiert, kann auch auf von anderen Nutzern freigegebene Perplexity-Chats zugreifen:
Haben Mini-Drohnen mit Flügelschlag-Antrieb Vorteile gegenüber Quadrokoptern? Gibt es Hersteller in Deutschland? Sind die „Insekten“ aus „Eye in the Sky“ schon Realität?
https://www.perplexity.ai/search/Haben-MiniDrohnen-mit-3RY8rdfqQgq9Ge0De.JLSw
Was steht im Buch „ChatGPT, OpenAI und der blaue Planet“ ?
https://www.perplexity.ai/search/Was-steht-im-3amUghFgS1SISH_bxeCHqQ
Die Freigabe eines Perplexity-Chats funktioniert über den Button „Share“, und Sie können wählen, ob Sie lediglich den Link kopieren, oder X, WhatsApp oder Facebook zur Verbreitung nutzen wollen.

Wenn man bei Sources auf „View 22 more“ klickt, bekommt man rechtsbündig eine Liste von bis zu 25 Links auf Webseiten angezeigt. Manchmal ist es sinnvoll, mehrere dieser Links auszuschließen und eine neue Recherche mit Perplexity zu starten. So wird Perplexity nur noch die gewünschten Webseiten zum Schreiben der Antwort heranziehen. Die Qualität der Texte von Perplexity steigt im Pro-Modus signifikant.
Perplexity und die Dokumentanalyse
Eine inhaltliche Analyse beliebiger Dokumente und Dateien gehört sicher zu den interessantesten und anspruchsvollsten Aufgaben, die man einem KI-System stellen kann. Perplexity bietet hier einen interessanten Einstieg. Indem man den Fokus auf „Writing“ setzt, soll Perplexity an Recherchen im Internet gehindert werden, und nur die von der eigenen Festplatte kommende Datei soll für die Antwort relevant sein:

Im Gratis-Modus lassen sich maximal 3 Dokumente pro Tag analysieren und hier wird ein „Dialog mit ChatGPT“ als Dokumentinhalt dafür genutzt. Die PDF-Datei „ChatGPT-Seekadett-Willi-und-der-Sextant-Custom-instructions.pdf“ enthält einen Chat, bei dem die Rollenvergabe über Custom Instructions die eigene Situation und das Antwortverhalten vordefiniert. Ein Teil des PDF-Inhalts sind Bilder mit enthaltenem Text. Perplexity soll nun den Prompt abarbeiten und zeigt dabei das PDF als einzige Quelle an:
Perplexity fasst diesen Teil des PDF-Dokuments sehr schön zusammen und erkennt den humoristischen Ton im Dokument. Auch die Interaktion der Figuren wird sehr gut aufgeschlüsselt. Bei der Frage nach Trump muß Perplexity dagegen passen, da die Analyse des PDF keine OCR-Funktion enthält:

Bei der „Seemannsgarn-Floskel“ kann Perplexity nicht erkennen, daß es sich um eine Anweisung an ChatGPT aus den Custom Instructions handelt, denn auch dieser Teil des Textes ist nur als Bild im PDF enthalten und wäre damit nur über eine Texterkennung (OCR) analysierbar. Der vollständige, freigegebene Chat mit Perplexity ist hier zu lesen. Perplexity nutzt übrigens im Pro-Modus das GPT-4 Modell von OpenAI. Und da dies nicht kostenfrei ist, muß Perplexity die Nutzung für Gratis-Nutzer auf wenige Anfragen pro Tag beschränken. Sie können diesen Chat bei Perplexity übrigens nicht sinnvoll fortsetzen. Anderenfalls müßte Perplexity alle PDF-Daten der Nutzer archivieren, was nicht nur enorme Mengen an Serverkapazität binden, sondern auch dem EU-Datenschutz entgegenstehen würde.
Wie bei ChatGPT darf man sich fragen, ob Perplexity.AI nun eine „echte Intelligenz“ ist, oder eher ein ‚stochastischer Papagei‚ der schlicht den Wortabstand zwischen Schlüsselworten misst und eloquente Phrasen zusammenwürfelt?
Perplexity, ChatGPT und die Dominanz langer Phrasen
Perplexity – Was ist die zentrale Aussage zu „ChatGPT“ im beigefügten Dokument Programmieren lernen mit ChatGPT.pdf
Jetzt wird es vielleicht komplizierter, denn das Schlüsselwort „ChatGPT“ kommt einerseits als Rolle aber auch im Inhalt vor. Die zentrale finale Aussage im mitgegebenen Dokument lautet: „Themaverfehlt ChatGPT“ – und das wird trotz Fettschrift im PDF-Dokument „überlesen“:
Die zentrale Aussage des beiliegenden PDF-Dokuments ist, dass das Inhaltsverzeichnis für das Buch „Programmieren lernen mit ChatGPT“ ursprünglich nicht ausreichend auf die Rolle von ChatGPT fokussiert war. Nachdem darauf hingewiesen wurde, dass ChatGPT kaum im Inhaltsverzeichnis vorkommt, wurde das Inhaltsverzeichnis überarbeitet, um ChatGPT und KI im Kontext des Programmierens stärker zu betonen. Es wurde ein eigenes Kapitel hinzugefügt, das sich speziell mit ChatGPT und künstlicher Intelligenz im Programmieren beschäftigt. Das Dokument illustriert, wie ChatGPT genutzt werden kann, um ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen, das die Eigenschaften und Anwendungen von fünf Programmiersprachen – Python, JavaScript, Java, C++ und Ruby – aufzeigt und in den Kontext von KI und ChatGPT einbettet. Es wird auch darauf hingewiesen, dass das Inhaltsverzeichnis nur eine grobe Übersicht darstellt und je nach Inhalt und Schwerpunkt des Buches angepasst werden kann. (Perplexity Chat)
Dieser Chat-Text von Perplexity beschreibt zwar völlig korrekt, daß es einen Dialog mit ChatGPT gab, in dem ChatGPT aufgefordert wurde, das zu erstellende Inhaltsverzeichnis zu verbessern, aber der finale Einzeiler „Themaverfehlt ChatGPT“ hat nicht genügend an Gewicht um zur zentralen Aussage des Dokuments zu werden. Bei einer Nachfrage produziert Perplexity folgende Aussage:
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Schlussfolgerungen aus den letzten Absätzen des Dokuments die Anpassungsfähigkeit von ChatGPT, ein Missverständnis der ursprünglichen Aufgabenstellung, die Flexibilität bei der Inhaltsanpassung und die Bedeutung von ChatGPT und KI im Lernprozess hervorheben.
Chats, Threads und Perplexity-Sammlungen verwenden
Wer ChatGPT schon eine Weile benutzt hat, sieht am linken Rand der WebApplication nach dem Datum unterteilte Chatverläufe. Bei Preplexity wird stattdessen der Begriff „Threads“ verwendet, was man am treffendsten mit „Gesprächsfaden“ übersetzen kann. Und damit kein Chaos im „Nähkästchen“ entsteht, können Sie jedem Thread ein Thema geben bzw. den Chat/Thread in ihre bunte Sammlung aufnehmen. Ihre Dialoge mit Perplexity sind nicht versteckt, sondern erscheinen recht übersichtlich, wenn Sie „Bibliothek“ anklicken:
Die Chatbezeichnungen werden in der linken Spalte (unter Bibliothek) angezeigt und sind derzeit auf 8 Stück begrenzt. Die Prompts aus allen Chats bzw. Threads (Fäden klingt etwas seltsam) sind streng chronologisch sortiert. Wenn bei Focus von der Einstellung „All“ abgewichen wurde, steht das unter dem jeweiligen Thread. Über den Button „+“ können Sie eine neue Gruppe innerhalb ihrer Sammlung definieren, dafür eine Beschreibung vergeben und den Chat dort ablegen. So können Sie z.B. die „Gefahren von Phishing“ der neu erstellten Gruppe „IT-Sicherheit“ zuordnen. Im Bild sehen Sie auch, daß der Perplexity-Chat über Bionik, Cyborgs und Drohnen schon der Gruppe „KI-Zukunft“ zugeordnet ist.
Um einen Vergleich mit zuvor schon abgeschickten Prompts zu haben, und um einen neuen Chat von Anfang an in der richtigen Gruppe abzulegen, klicken Sie zuerst auf eine schon bestehende Gruppe innerhalb der Sammlung. Exemplarisch „Kochrezepte“:

Sie sehen dann alle innerhalb der Gruppe vorhandenen Threads. Wenn Sie auf „KI-Eingabeanforderung angewendet“ klicken, sehen Sie die schon bestehenden „Custom Instructions“ der Gruppe und über den Button „Edit“ können Sie eine neue Vordefinition für Perplexity eintragen – exemplarisch „Ausgabe auf deutsch“. Im Gegensatz zu ChatGPT lassen sich generative Vorgaben für die KI also an das jeweilige Gruppenthema binden.
Wenn Sie drei URLs von anderen Personen bekommen, die Perplexity ohne Registrierung und damit als Nutzer Anonymous genutzt haben, dann können Sie die jeweiligen Chats als registrierter Nutzer fortsetzen. Verwunderlich mag dabei sein, dass Sie zwar den Prompt absenden können, aber darauf nicht unmittelbar eine Antwort sehen.

Wenn Sie jedoch auf Bibliothek klicken, wird jeweils ein neuer Thread mit neuer URL sichtbar (vgl. Grafik). Damit haben Sie sich die fremden Threads angeeignet, können den exemplarischen eigenen Thread „Quantencomputer“ hinzunehmen und daraus die Gruppe KI-Zukunft bilden. Diese Gruppe kann nun für jeden lesbar unter „URL8“ freigegeben werden, wie es die Grafik zeigt. Die Möglichkeiten Chats zu teilen gehen damit bei Perplexity über das hinaus, was ChatGPT derzeit bietet. Und es muß die Frage erlaubt sein, ob die Menschheit gerade dabei ist KI-Systeme mit ungeheuren Mengen an Datenmüll zu füttern.
Die Perplexity Oberfläche verwenden

Soweit man die Voreinstellungen im Profil nicht abändert, hat Perlexity eine grau hinterlegte linksbündige Navigationsspalte in der zunächst „Home“ fett markiert ist. Und rechts davon steht „Where knowlege begins“ im Chat-Bereich. In der Fußzeile befinden sich unter „Pro“ Hinweise zu den Bezahlmodellen und der „Playground“ für unterschiedliche Sprachmodelle. Zusätzlich auch ein Button für den Blogbereich und ein Menü für die Sprachumschaltung und das damit verbundene Antwortverhalten. Wenn Sie „Discover“ bzw. „Entdecken“ anklicken, sind Sie im Nachrichtenkanal von Perplexity. Und der wichtige Bereich „Bibliothek“ zeigt alle Chats und Sammlungen an:

Beim Eingabefeld „Durchsuche deine Threads“ genügt es wenige Buchstaben einzutippen um die Anzahl der angezeigten Perplexity-Chats zu reduzieren und so leichter einer Gruppe zuzuordnen. Der Buchstabe „c“ allein bewirkt kaum eine Reduktion der Treffermenge, während „cy“ alle Chats mit „Nancy“ oder „Cyborg“ erstaunlich schnell herausfiltert (auch bei über 60 Chats). Sie können einzelnen Chats einen neuen Namen geben und auch Sammlungen für verschiedene Themen anlegen:

Darstellungsregeln bei Perplexity :
- Durch Anklicken von „Bibliothek“ sehen Sie alle Chats chronologisch sortiert.
- In der linken, grau hinterlegten Perplexity-Spalte sehen Sie unter Bibliothek entweder den Namen einer Gruppe oder den Namen eines Chats (bzw. den Anfang des Prompts).
- Solange Sie einen Chat/Thread nicht benannt haben, bleibt der Anfang des Prompts sichtbar.
- Der zuletzt betrachtete Chat bzw. die zuletzt angeklickte Gruppe rutscht in der grau hinterlegten Perplexity-Spalte immer nach oben. Es werden dort aktuell maximal 8 angewählte Chats oder Gruppen angezeigt.
- Eine Gruppe gehört zu einer „Sammlung“ und hat 4 „Kochplatten“ als Symbol. Ein Chat bzw. Thread wird durch drei übereinander liegende Ebenen gekennzeichnet. Das jeweilige Symbol ist nur sichtbar, wenn Sie den Mauszeiger zum Element bewegen.
Profileinstellungen bei Perplexity
In ähnlicher Weise wie bei ChatGPT hat auch Perplexity Profileinstellungen für Rollenvorgaben. Zur Registrierung wird der Button „Sign Up“ zum Registrieren bei Perplexity verwendet. Nachdem man sich über seine E-Mail-Adresse oder z.B. das Google-Konto registriert hat, kann man die Kontoeinstellungen und das eigene Profil modifizieren:

Über „Standard German“ bei „Sprache“ erhält man Antworten auf Deutsch. Die Profileinstellungen lassen sich durch den Pause-Button deaktivieren. Im Bereich „Fragen für Sie“ werden von Perplexity neue Fragen gestellt, die hier mit einer Autorentätigkeit in Zusammenhang stehen, was auf die eigenen Eingaben Bezug nimmt.
Sie können den Link zu diesem Blogbeitrag gerne teilen. Was sind Ihre Erfahrungen mit ChatGPT und Perplexity? Kommentare sind willkommen!

